Berichte aus Forschung und Klinik
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Die etwas ausführlicheren Berichte aus Forschung und Klinik werden durch den KIKH-Newsletter abgelöst, der neue und interessante Informationen zum Thema Hypnose in knapper Form ("auf einen Blick") vermittelt.

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  1. Hypnose erreicht die zentralnervösen Ebenen des Schmerzgeschehens
  2. Selbst Hypnose
  3. Hypnose bei in-vitro-Fertilisation
  4. Hypnose und Alexithymie
  5. Hypnose bei Depression
  6. Hypnose bei Colitis ulcerosa
  7. Fallbericht: Heuschnupfen mit allergischem Asthma und Nahrungsmittelallergie
  8. Trancetänze bei den !Kung (Buschmännern) der Kalahari.
  9. Hypnotherapie von Hot Flashes nach Brustkrebsbehandlung
  10. Hypnotherapie bei Alopezia Areata
  11. Hypnose bei rheumatischen Schmerzen
  12. Das Erleben von Unwillentlichkeit in Hypnose
  13. Rituelles Inkorporieren von Hilfsgeistern bei den Yanomamis
  14. Selbsthypnose bei Tourette-Syndrome
  15. Hypnose, Schmerz, Emotion
  16. Zunahme der Hypnosefähigkeit durch Oxytocin
  17. Dissoziative Identitätsstörungen

forschung und klinik

hypnose und allergien

Lan­ge­witz, W., Iz­a­ko­vic, J., Wy­ler, J., Schind­ler, C., Kiss, A. & Bir­cher, A.J. (2005). Ef­fect of sel­f-hyp­no­sis on hay fever sym­ptoms - A ran­do­mi­sed con­trol­led in­ter­ven­tion stu­dy. Psy­cho­the­rapy and Psy­cho­so­ma­tics, 74, 165-172.

Effect of practising self-hypnosis on the daily use of eye drops in the sub-sample of grass-sensitised persons in the first year: intervention (group A) versus control group (group B).

Effect of practising self-hypnosis on the daily use of eye drops in the sub-sample of grass-sensitised persons in the first year: intervention (group A) versus control group (group B).

Eine For­schungs­gruppe um Prof. Wolf Lan­ge­witz von In­sti­tut für Psy­cho­so­ma­tik des Uni­ver­si­täts­s­pi­tals Ba­sel/Schweiz un­ter­suchte über zwei Pol­len­flug­pe­ri­oden (Gras- und Bir­ken­pol­len) den Ein­fluß von Hyp­nose auf den Ver­lauf von Heu­schnup­fen­re­ak­tio­nen. Dabei lern­ten 33 Pa­ti­en­ten im ers­ten Jahr Selbs­t­hyp­nose (Gruppe A), wäh­rend dies bei 33 Pa­ti­en­ten (Gruppe B) nicht der Fall war (die Zu­wei­sung zu bei­den Grup­pen war ran­do­mi­sier­t). So­wohl Gruppe A wie B nah­men die üb­li­chen Me­di­ka­mente gegen Heu­schnup­fen (Au­gen­trop­fen, Na­sen­spray, An­ti­asth­ma­ti­ca). Die re­tro­spek­tive Eva­lua­tion (mit­hilfe vi­su­el­ler Ana­logs­ka­len) der Selbs­t­hyp­no­se­gruppe über den Ver­lauf der ers­ten Pol­len­flug­pe­ri­ode ergab einen si­gni­fi­kan­ten po­si­ti­ven Ef­fekt der Selbs­t­hyp­nose auf den Ver­lauf der Heu­schnup­fen­sym­pto­me, der auch im zwei­ten Jahr noch nach­weis­bar war. Gruppe B lernte im zwei­ten Jahr eben­falls Selbs­t­hyp­no­se, die auch den Heu­schnup­fen­ver­lauf po­si­tiv be­ein­fluß­te. Die Ver­wen­dung von Me­di­ka­men­ten konnte z.T. re­du­ziert wer­den. Die Ab­bil­dung zeigt, daß die Selbs­t­hyp­no­se­gruppe in der ers­ten Pol­len­flug­pe­ri­ode we­ni­ger Au­gen­trop­fen als die Kon­troll­gruppe be­nö­tig­te.

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